Gewächshaus für Kakteen

Kakteen in einem Gewächshaus zu halten, zählt zu den anspruchsvollsten Freizeitbeschäftigungen der Hobbygärtner, wenn diese Pflanzen gezogen und vermehrt werden. Ausreichend Licht und ein warmes, angenehm und nicht zu feuchtes Klima mögen diese Exoten und zeichnen die Mühe mit schönen Blüten aus.

Ein passendes Gewächshaus zu besitzen, ist generell der Traum eines Kakteenfreundes. Dabei werden die vielseitigsten und natürlichsten Möglichkeiten für die Kakteenkultur nötig.

Ein Gewächshaus erlaubt es vor allem, den Kakteen die erhofften Pflege- und Klimabedingungen zu schaffen. Mit den einzelnen Einrichtungen können die Kakteenpflanzen das ganze Jahr über in dem Gewächshaus gehalten und gepflegt werden. Damit entfällt das jährliche Ein- und Ausräumen. Somit erhöht sich für einen Kakteenfreund jene für die Kultur bestehende Zeit. Daher kann er zugleich an verregneten Tagen bei den Pflanzen im Trockenen sitzend, die Sammlung pflegen und sich an dieser erfreuen.

 

Kakteen im Topf

Standorte für Gewächshäuser

Ein Gewächshaus bietet dem Gärtner die Gelegenheit, sich über das ganze Jahr an den Kakteen zu erfreuen, ohne dass ein wetterbedingtes Umräumen der exotischen Pflanzen nötig ist. Ein inzwischen umfangreiches Angebot an verschiedenen Ausstattungen und Materialien macht es möglich, auf die spezifischen Bedürfnisse der Kakteen einzugehen und beste Bedingungen für das Wachstum der Pflanzen zu schaffen.

Je nachdem, wie viel Platz dem Gärtner für die Pflanzen zur Verfügung steht, ist ein freistehendes oder ein Anlehngewächshaus für die Kakteen denkbar. Die natürliche Ausbeute des Lichtes ist bei ersterem Haus am höchsten, wohingegen ein längs an ein Haus gelehntes Gewächshaus besonders wenig Licht erhält. Bei einem Gewächshaus, das mit seiner Vorderseite an einer hell gestrichenen und südlichen Hauswand anlehnt, kann zugleich von einem hinreichenden Lichteinfall für die meisten Kakteensorten ausgegangen werden. 

Da der für die wärmeliebenden Kakteen bedeutsame Aspekt des Lichtes für eine freistehende Gewächshausvariante spricht, bestehen hierbei die Vorteile bei einem Anlehngewächshaus in einem optimalen Witterungsschutz und einem niedrigen Energieverbrauch.

Möchte der Gärtner ein freistehendes Gewächshaus aufstellen, dann ist eine längsseitige Orientierung in Ost-West-Richtung optimal, weil die Lichtausbeute vor allem im Winter und Frühjahr über die seitlichen Wände am höchsten ist, während im Sommer das meiste Licht über das Dach einfallen kann. Größere Bäume in der direkten Umgebung sollten wegen eines zu großen Schattens und einer eventuellen Beschädigung des Gewächshauses besser nicht in der Nähe vorhanden sein. Die Lage am Rande eines Hanges sollte ebenfalls vermieden werden, da es einer separaten Heizenergie bedarf, um die niedrige Umgebungstemperatur am Hang in den Wintermonaten ausgleichen zu können.

Das Frühbeet ist in aller Regel ein besonders flaches Gewächshaus. Dabei lässt sich das Dach eine Motorhaube am Auto öffnen und somit ist dieses Gewächshaus besonders einfach bepflanzbar. Ein Frühbeet kann auch für die Kakteen verwendet und im Frühjahr aufgestellt werden. 

 

Zimmergewächshaus (Minigewächshaus)

Wenn die Gärtner erst vor einiger Zeit ihre Freude an Kakteenpflanzen entdeckt haben oder kein Garten vorhanden ist, dann können diese die exotischen Schönheiten in einem Zimmergewächshaus halten und pflegen. Eine dazugehörige Ausstattung, bestehend aus Unterwärmeheizung, künstlicher Beleuchtung und Geräte zur Kontrolle von Belüftung und Luftfeuchtigkeit, vorausgesetzt, sind optimal für Kakteen.

Ein Anlehn- oder ein Wandgewächshaus sieht aus wie eine Hälfte eines größeren Gewächshauses. Dieses wird meistens an der Wand des Hauses angelehnt bzw. befestigt und mit einem klappbaren Fenster geöffnet. Ein solches Anlehngewächshaus sollte der Gärtner in aller Regel nur dann kaufen, wenn er zu wenig Platz für ein größeres Gewächshaus in seinem Garten hat. Es bietet normalerweise ausreichend Platz für die Kakteen, die auch ein wenig von der einstrahlenden Sonne genießen können.

Das Zimmergewächshaus sorgt vor allem dafür, dass das Triebstück der Pflanzen nicht austrocknen kann. Wenn die Luft im Raum nicht zu ausgetrocknet ist, kann der Gärtner gut auf die Abdeckung des Gewächshauses verzichten. Lediglich die Erde sollte für die Kakteen stets leicht feucht sein.

Das Zimmergewächshaus wird inzwischen in verschiedenen Konstruktionen, Größen und Preislagen im Handel angeboten. Ein größeres Gewächshaus ist auf die Dauer einfacher zu betreiben. Für eine Klimaführung ergibt sich durch den umbauten Raum eine bedeutend breitere Bewegungsfreiheit als bei kleinen Gewächshäusern, die sich schnell erhitzen und wieder auskühlen. Dem Liebhaber von Kakteen kann das Zimmergewächshaus aber nicht groß genug sein. Hierbei ist es auf jeden Fall günstiger, ein größeres Gewächshaus zu kaufen als vorher ein kleineres und dies zu einem späteren Zeitpunkt zu erweitern oder durch ein weiteres Objekt zu ergänzen.

Zugleich sollte der Kakteenfreund bei seiner Entscheidung für die Gewächshausgröße allerdings auch bedenken, wie viele Kakteenpflanzen er mit der nötigen Sorgfalt pflegen kann. Bei einer zu größeren Anzahl von Kakteen besteht ansonsten die Gefahr, dass dieses Hobby schnell in eine belastende und zugleich stressige Arbeit ausartet. Viele Kleingewächshäuser für das Zimmer erfordern weder eine Bauanzeige noch eine -genehmigung. Allerdings ist die Rechtslage in den Bundesländern verschieden.

Wie das Minigewächshaus beschaffen sein soll, hängt vor allem von den örtlichen Gegebenheiten ab. Ähnlich wie bei einem großen Haus beruht das Prinzip eines Zimmer- oder Minigewächshauses auf dem Treibhauseffekt. Dabei erwärmen die einfallenden Strahlen der Sonne den Boden und werden zugleich als Infrarotstrahlung zurückgesandt. Die Infrarotstrahlung kann das Zimmergewächshaus nicht verlassen, was vor allem in einer Erwärmung der Luft resultiert. Um eine mögliche Überhitzung zu meiden, sind an den meisten Minigewächshausmodellen kleine Lüftungslöcher am Dach oder den Seiten eingebaut, mit denen sich der Luftaustausch optimal regulieren lässt. Zweimal am Tag sollte für etwa der Gärtner hier die Klappen zur Belüftung öffnen. Da der Öffnungsvorgang bei einem Zimmergewächshaus auf manuelle Art und Weise erfolgt, empfiehlt sich die Verwendung von Hygro- und Thermometern zur Messung von Luftfeuchtigkeit und Temperatur. So hat der Gärtner die zwei bedeutenden Komponenten stets unter Kontrolle und kann diese entsprechend regulieren.

Wer jedoch nicht im Besitz eines kleinen Gewächshauses ist und eins kaufen möchte, der muss sich vorher überlegen, was genau er hiermit mit den Kakteen vorhat. Ob unbeheizte oder beheizte Minigewächshäuser und eine einfache Pflanzschale mit Deckel aus Plastik: Es gibt diesen in den unterschiedlichen Ausführungen und Größen. Wer spezielle Pflanzen wie Sukkulenten oder Kakteen kultivieren möchte, für den empfiehlt sich der Kauf eines auserlesenen Minigewächshauses mit einer Heizmöglichkeit sowie einem eingegliederten Thermostat. Möchte der Gärtner andere Pflanzen wie Küchenkräuter selbst pflanzen, genügt ein günstiges Haus ohne Heizungsmöglichkeit sehr gut aus. Letzten Endes kann dieser sein kleines Zimmergewächshaus jederzeit nach seinem Bedarf mit einer Matte zum Heizen ergänzen.

Kakteen in der Glasdose
Kaktus Sorten
Kakteenerde mit Kaktus

Die Pflege von Kakteen in Zimmergewächshäusern

Kakteen selbst zu säen, ist besonders einfach: Hierfür benötigt der Gärtner lediglich ein kleineres Zimmergewächshaus mit einer Abdeckung aus Kunststoff. Sehr gut geeignet sind zur Aussaat Echinopsen-, Mammillaria– oder Rebutia-Arten. Hierzu wird der Kasten mit Kakteenerde gefüllt und dann eine Schicht Lavagrus darauf geschüttet. Dies wirkt gegen Pilzbefall. Nun wird der Kaktussamen in die Erde gedrückt und mit Wasser oder Regenwasser gegossen. 

Bald erscheinen die grünen und kleinen Kügelchen. Wenn sich die ersten Dornen formieren, kann die Abdeckung von dem Zimmergewächshaus entfernt werden. Zu eng stehende Kakteenpflanzen werden in Extratöpfe gesetzt.

Kakteen sind besonders genügsame Pflanzen und auch Trockenheit ist für diese kein Problem. Nässe hingegen schätzen die Pflanzen, egal welcher Sorte, gar nicht. Auch zu wenig Lichteinfall verträgt der Kaktus eher schlecht. Bei der Pflege in Zimmergewächshäusern ist es daher vor allem bedeutend, für einen hellen Standort am Fenster zu sorgen und größere Abstände beim Gießen einzuhalten.

Kakteen-Pflege

Überwinterung in Zimmergewächshäusern

Eine gute Bodenvorbereitung ist für die Überwinterung in Zimmergewächshäusern unerlässlich, da die Erde vor allem im Winter nicht zu nass sein darf.
Wachsen die Kakteen als Zimmerpflanzen, kann der Gärtner diese über den Winter an einen etwas kühleren aber hellen Ort im Haus setzen. Ein Kaktus, welcher auf dem Balkon oder der Terrasse steht, sollte bei niedrigen Temperaturen im Oktober vor dem Frost in das Haus oder die Wohnung geholt werden.

Die Kakteen überwintern generell sehr trocken und hell, bei Temperaturen bis zu 15 Grad Celsius. Der Kaktus sollte im Zimmergewächshaus in der Winterruhe nicht gegossen oder gedüngt werden.

Wo kann man Zimmergewächshaus am besten kaufen?

Ein Zimmergewächshaus aus dem Handel eignet sich sehr gut dazu, um Kakteen anspruchsvoll gedeihen zu lassen. Ob in trendigen Farben oder einem herkömmlichen Grün, das Angebot an Zimmergewächshäusern ist besonders umfangreich und lässt sich optimale auf die persönlichen Bedürfnisse zuschneiden.

Für die Neulinge unter den Kakteenfreunden, die erst einmal probieren möchten, ob eine Anzucht Pflanzen als Hobby infrage kommen könnte, der sollte sich zuerst einen Anzuchtkasten kaufen. 

Es gibt im Handel jedoch genug Einsteigermodelle für Zimmergewächshäuser, an welchen die Gärtner Freude haben können. 

Für einen Kakteenfreund mit Zimmergewächshauserfahrung kommt ein günstiges Treibhaus eher nicht infrage. Wenn die Meinung auch bei den verschiedenen Ausführungen der Zimmergewächshäuser auseinandergeht, so hat jeder seinen persönlichen Testsieger im Handel schnell gefunden und wird diesem auch treu bleiben. Im Internet oder im Baumarkt kann das Zimmergewächshaus auf jeden Fall schnell gefunden werden.

 

Kleines Zimmergewächshaus
Kakteen auf dem Balcon

Gewächshaus für den Balkon/Terrasse

Wenn sich Kakteenfreunde für ein Gewächshaus auf den Balkon entscheiden und eine reiche Pflanzenvielfalt erwarten, müssen viele Voraussetzungen erfüllt sein. Hierzu gehört hinreichend Sonne. Die meisten Kakteenarten benötigen genügend Sonne, um gut wachsen zu können. Am besten bieten sich dazu Balkone mit Südwest– oder Südost-Ausrichtung an.

Eine gute Durchlüftung ist ebenfalls von Bedeutung. Wenn der Luftstrom auf dem Balkon und daher auch in dem Gewächshaus steht, dann sind die Kakteen anfälliger für Schädlinge und Krankheiten. Die Gärtner müssen deshalb für ein gutes Klima, und somit für eine ausreichende Be- und Durchlüftung sorgen.

Optimale Gefäße sind für Kakteen im Gewächshaus auf dem Balkon oder der Terrasse wichtig. Einfach die Erden auf der Terrasse oder dem Balkon verteilen und die Kakteen einsetzen, funktioniert nicht. Die Gärtner müssen die Kakteen in Pflanzgefäße setzen. Die Blumentöpfe sollten wenigstens einen Liter umfassen, damit die Pflanzen hier später genügend Platz haben.

Balkongewächshäuser sind bestenfalls ebenso hübsch und praktisch wie ihre großen Varianten und sorgen auf Terrassen, Balkonen und kleinen Gärten für schöne Kakeen aus eigener Zucht. Damit können die Gärtner, auch wenn diese in der Stadt leben, frische Pflanzen aus ihrem eigenen Gewächshaus genießen und müssen nicht zurückstehen, weil diese nur wenig Platz haben. Balkongewächshäuser sind besonders platzsparend und ökonomisch zugleich.

Wenn die Gärtner nur wenig Platz zu Hause zur Verfügung haben und bisher gedacht haben, dass diese auf ein geeignetes Gewächshaus verzichten müssen, dann kannten sie die Balkongewächshäuser bisher noch nicht. Diese sind nämlich in ihrer Größe dem Verwendungszweck angepasst und bieten alles, was auch die größeren Gewächshäuser ebenfalls zu bieten haben – nur auf geringem Raum. Auch wer eine Dachterrasse besitzt, sollte über ein kleines Gewächshaus für die Kakteen nachdenken. Die Balkongewächshäuser machen nicht nur auf einem Balkon, sondern zugleich auf Terrassen und Dächern und eine besonders gute Figur.

Pflege von Kakteen in Terassen- / Balkongewächshäusern

Damit Kakteen wachsen können, benötigen diese rund um das Jahr im Balkongewächshaus einen hellen Standort. Je älter ein Kaktus ist, umso mehr Licht benötigt er. Pralle Sonneneinstrahlung, vor allem die Mittagssonne, bekommt den meisten Kaktusarten allerdings nicht. Der Kaktus absolviert in einem Jahreszyklus zwei einzelne Phasen. Dies ist die Wachstumsphase im Frühjahr und Sommer sowie die Ruhephase in den Herbst- und Wintermonaten.

Während der Wachstumsphase im Sommer sollten die Kakteen bei warmen Temperaturen im Bereich von 30 und 35 Grad Celsius gezogen werden. Im Sommer können die Gärtner die Kakteen gut auf den Balkon oder die Terrasse stellen. Ein optimaler Standort befindet sich an der südlichen oder westlichen Seite des Hauses und ist regengeschützt.

Im Winter müssen die Pflanzen jedoch kühler stehen. Hierbei sind Temperaturen im Bereich von 5 bis 10 Grad sehr gut. Werden die Kakteen in der Ruhephase nicht ausreichen kühl gehalten, sind diese anfällig für Krankheiten und zeigen sich im folgenden Jahr eventuell wenig blühfreudig.

Überwinterung in Terrassen- und Balkongewächshäusern

In der Natur kommen die Kakteen vor allem an wasserarmen und sehr heißen Orten vor. Durch die gute Fähigkeit, Flüssigkeit in ihrem Stamm speichern zu können, sind die Pflanzen optimal an solche Lebensbedingungen eingegliedert. Einige Kaktusarten können gleich mehrere Jahre ohne Gießen auskommen. So ist es kein Wunder, dass viele Menschen sich um die Kakteen nahezu keine Gedanken machen müssen. Damit die stacheligen Pflanzen gut wachsen und einen Wechsel der Jahreszeiten gut verkraften, muss sich der Gärtner doch etwas um sie kümmern.

Kakteen durch den Winter bringen, ist in Terrassen- und Balkongewächshäusern nicht schwierig. Vor allem im Winter ist die Umwelt für den Kaktus ungünstig. Auf die kalte Zeit müssen die Pflanzen gut vorbereitet sein. Bei den Kakteen, die im Sommer auf Terrasse und Balkon standen, sollten zunächst die Töpfe gründlich gereinigt werden. Dann können die Pflanzen in die Terrassen- und Balkongewächshäuser gestellt werden.

Kakteen auf der Terasse

Wo kann man Zimmergewächshaus am besten kaufen?

Zimmergewächshäuser bieten vor allem den Vorteil, dass der Gärtner mit ihnen kann im Herbst weiter arbeiten und die Saison im Frühling zeitiger starten kann. Im Baumarkt oder im Onlineshop gibt es dazu einfache Plastikhauben bis zu hochwertigen Modellen. So ist bei den Zimmergewächshäusern nahezu alles möglich. Diese kommen schon lange nicht mehr ausschließlich zur Vorkultur zur Anwendung.

Ein Zimmergewächshaus ist einfach im Handel zu erwerben. Dies ist ein wasserdichter und geschlossener Kasten mit einem lichtdurchlässigen Dach oder Deckel, welcher für Kakteen als Anzuchtschale oder für die Anzuchttöpfe dienen kann. Im Vergleich zu den schrankähnlichen Gewächshäusern aus Kunststoff für den Balkon oder die Terrasse sind Zimmergewächshäuser generell stets tragbar. 

Generell sind die meisten Zimmergewächshäuser ausreichend schmal für eine Fensterbank, breite Modelle passen auf einen Tisch oder in Regale. Auch wenn diese Zimmergewächshäuser heißen, kann der Gärtner die Pflanzenheime auch auf die Terrasse stellen oder den Balkon stellen. 

Für größere Pflanzen gibt es im Handel Minigewächshäuser, die für Kakteen optimal sind. Die Auswahl in den Baumärkten ist dabei sehr groß. Die Kunden können sich vor Ort Informationen zu den einzelnen Zimmergewächshäusern holen oder sich zugleich in den Online-Shops der Baumärkte bedienen.

Gewächshaus für den Garten

Für Hobbygärtner, welche nicht auf den Sommer warten möchten, gibt es wärmeisolierte Gewächshäuser, in welchen die Kakteen auch bei Tieftemperaturen sehr gut wachsen. Wen nicht ausreichend Platz vorhanden ist, gibt es kompakte Gewächshäuser, welche in jeden Garten passen. Trotzdem bieten diese stets ausreichend Platz für das persönliche Kakteenprojekt.
Ein freistehendes Gewächshaus bietet den Kakteen im Garten eine Reihe an Vorteilen. Es hat genügend Platz für viele Pflanzen und außerdem kann das Licht von allen Seiten in das Haus einfallen. Je größer das Gewächshaus ist, umso stabiler sind Klima und Temperatur im Inneren. Wenn noch die Rahmen grün lackiert sind, fügt sich ein solches Gewächshaus besonders harmonisch in den heimischen Garten ein.
Ein Pavillon ist als Gewächshaus für den Garten die optisch beste Art eines Gewächshauses. Dieser vereint einen Sitzplatz mit der Möglichkeit, Kakteen anzubauen. Statt eine Gartenlaube im Nachhinein zu überdachen, ist der Kauf eines Pavillons oftmals sinnvoller, da dieser einen größeren Komfort bietet und eventuell auch kostengünstiger ist.

Kakstus umtopfen

Pflege von Kakteen in Gartengewächshäusern

Bei der Pflege von Kakteen gilt, dass weniger mehr ist. Der häufigste Fehler bei der Pflege in Gartengewächshäusern ist, diese zu oft und zu viel zu gießen. In einigen Familien passiert die zum Beispiel, weil sich jeder für die Kakteen zuständig fühlt und jeder einmal gießt. Es sollte generell nur gegossen werden, wenn die Erde auch zu trocken ist, dann jedoch durchdringend. Zudem muss darauf geachtet werden, dass keinerlei Staunässe entsteht, denn die Kakteen vertragen diese nicht.

In den Gewächshäusern im Garen staubt es oft. Daher sollten die Kakteen hin und wieder vom Staub befreit werden, damit sie besser atmen. Auch ein Besprühen mit Wasser kann hier sehr gut helfen. An besonders Tagen sollte jedoch vom dem Besprühen abgesehen werden. Die Tropfen des Wassers auf der Oberfläche der Pflanzen könnten ansonsten wie ein Spiegel wirken und dann für Brandverletzungen an den Kakteen sorgen.

Zu Anfang der Wachstumszeit im Zeitraum von April und Juli freuen sich Kakteen im Gewächshaus im Garten einmal pro Monat über eine Gabe von Dünger. Hierfür gibt es im Handel Kakteendünger, den es im Blumenladen oder im Gartenmarkt zu kaufen gibt. Bei speziellem Kakteendünger ist der Gehalt an Stickstoff besonders niedrig.

Überwinterung in Gartengewächshäusern

Exotische Pflanzen wie Kakteen, aus den Regenwäldern lieben das Klima in den heimischen Gewächshäusern und lassen sie vor allem im Sommer sehr gut gedeihen und blühen. So können Kakteen optimal im Gewächshaus im Garten überwintern. Die Ruhephase ist für die Bildung der Knospen im kommenden Frühjahr besonders wichtig.

Am besten kann der Gärtner das Gewächshaus im Herbst oder Frühling kaufen, damit die Pflanzen im Winter die optimalen Bedingungen haben. Im Garten selbst können diese Pflanzen nicht ganzjährig gehalten werden, da Kakteen nicht winterfest sind.

Ein Gewächshaus im Garten kann ein sehr gutes Zuhause für Kakteen sein. Der Treibhauseffekt bietet dieses ein sehr gutes Klima. Ergänzungen wie ein UV-Schutz für die Fensterelemente können auch bei hohen Temperaturen für einen guten Ausgleich sorgen.

Generell ist die Funktionsweise des Gewächshauses im Garten im Winter sehr einfach: So fallen hier die Sonnenstrahlen in das Haus und erwärmen den Boden im Inneren, die Kakteen und auch die Luft. Die angewärmte Luft steigt nach oben, kann allerdings Gewächshaus nicht verlassen. Durch den Effekt wärmt sich das Gewächshaus besonders schnell auf. Durch die Kunststoff– oder Glaswände ist das Klima im Inneren gegen Wetter und Wind geschützt und die Kakteen gedeihen optimal. Um Stauwärme zu vermeiden sollte das Gewächshaus regelmäßig gelüftet werden.

 

Kakteen im Gewächshaus

Gewächshaus für den Garten mit Heizung? Oder Alternativen?

Wer für seine Kakteen nur einen geschützten Platz im Winter benötigt, für diesen reicht ein Kaltgewächshaus meistens aus. So werden solche Gewächshäuser ohne Heizungsmöglichkeit genannt. Da diese jedoch frostsicher sind, sollten darin nur Pflanzen überwintern, die leichte Minustemperaturen aushalten können.

Bei Kakteen kann eine Heizung im Gewächshaus nicht schaden. Bei Temperaturen im Bereich von 12 und 18 Grad wachsen diese in den temperierten Häusern auch in der Ruhephase. Freunde von Kakteen benötigen in dem Gewächshaus etwa 15 Grad Celsius

Beheizte Gewächshäuser auf dem Niveau sind Warmhäuser. Diese bieten ein optimales Klima für Kakteen oder andere exotische Pflanzen.
Die Gärtner unterscheiden zwischen verschiedenen Möglichkeiten, um die Kakteenzucht voranzutreiben. In solchen Gärten mit wenig Platz und in solchen, in denen im Winter die Kälte einzieht, werden oftmals Foliengewächshäuser verwendet. Diese sind platzsparend und können als Mischkultur verwendet werden und sind selbst für kleine Gärten nutzbar. Schnell aufgebaut können sie in kleineren Beeten aufgestellt werden, um die Kakteen zu halten. Folientreibhäuser sind als Alternative nicht beheizen.

Bei Gewächshäusern aus Orangerien oder Glas, wie sie im Handel zu finden sind, sieht es anders aus. Das ganze Jahr über können hierin die Kakteen wachsen. Eine Heizung im Haus dient dem Zweck, das Gewächshaus im Winter mit optimalen Temperaturen zu versehen, welche das Wachstum der Kakteen begünstigen. Im Idealfall herrschen Wärmeverhältnisse im Bereich von 15 bis 24 Grad Celsius vor. Zudem besteht die Gefahr einer Schädigung durch Pilzerkrankungen. Ist es dagegen kälter, sterben die Wurzeln sehr schnell ab.

Für das Beheizen von Gewächshäusern gelten die gleichen Grundsätze wie für ein Eigenheim. Grundsätzlich kann ein jedes Gewächshaus separat beheizt werden. Je nach Bauart ist der Bedarf an Energie oftmals erheblich und somit nicht ökologisch. Ein Gewächshaus aus einem Gestell mit Folienüberzug sind für eine Beheizung eher ungeeignet. Auch durch Luftpolsterfolie kann Wärme verlorengehen. Auch Floatglas hat weniger gute Dämmwerte. Die geringste Heizenergie geht in den Gewächshäusern mit Kunststoffplatten verloren, die doppelwandig sind.

Gewächshaus für den Garten mit oder ohne Dachfenster?

Bei einer feien Lüftung im Gewächshaus geht es um den Luftaustausch, welcher sich durch einen Druckunterschied infolge von Temperatur- und Winddifferenzen ergibt, wenn die Gärtner Tür, Lüftungsluken oder Fenster des Gewächshauses öffnen. 

Generell wird die Tür nicht zur Belüftungsfläche gezählt. Die Wirkung der freien Lüftung hängt vor allem davon ab, wie groß die einzelnen Öffnungen sind (Seiten- und Dachöffnungen zum Lüften sollten wenigstens auf 10 Prozent der kompletten Glasfläche des Hauses kommen. Die Größe der Öffnungen zur Lüftung im Dach sollte insgesamt der Fläche der seitlichen Öffnungen entsprechen.).

Ratsam sind generell Lüftungsmöglichkeiten in allen Dachflächen, damit der Gärtner auch das Lüften jener vom Windzug abgewandten Seite sicher gelingt. Separate Seitenlüftungsöffnungen helfen außerdem. Tiefersitzende seitliche Öffnungen in Zusammenhang mit Dachöffnungen sorgen für eine gute Luftzirkulation (Kamineffekt) im Gewächshaus.Die Dachfenster aus Aluminium sind optimal für einen zusätzlichen Einbau in die Gewächshäuser.

Im Handel finden die Gärtner die klassischen Gewächshausmodelle. Sie wählen hier das Lieblingsgewächshaus mit Dachfenstern aus. Klassische Gewächshäuser weisen einen rechteckigen Grundriss auf sowie ein Satteldach. Dabei ist die Art der Verglasung frei auswählbar.

Als Art der Verglasung kommen Hohlkammerplatten unterschiedlicher Stärken und Sicherheitsglas in Betracht. Solche Hohlkammerplatten sind durchsichtig, allerdings nicht komplett durchsichtig und im Vergleich zu einfachem Glas bruchsicher und wenig empfindlich.

Auch von der Art der Kakteen ist es abhängig, ob die Gärtner sich für ein Haus ohne oder mit einem Dachfenster aus Glas entscheiden sollten. Bei vielen Modellen gehören aufstellbare Fenster im Dach zum Standard.

Kakteen auf der Fensterbank

Wo kann man Gartenwächshäuser am besten kaufen?

Bevor der Gärtner ein Gartengewächshaus kauft, muss er sich einige wichtige Fragen stellen, um einen eventuellen Fehlkauf nicht zu riskieren. Er muss sich vorher überlegen, wie viele Kakteenpflanzen in dem Gewächshaus Platz haben sollen. Dabei muss der Gärtner in jeden Fall bedenken, dass die Kakteen in den kommenden Jahren größer werden. Wenn er solche Punkte sicher geklärt hat, kann er sich ein passendes Zimmergewächshaus kaufen. 

Der künftige Standort des Gartengewächshauses ist ebenfalls besonders wichtig. Generell sollte das Gewächshaus in einem hellen Zimmer aufgestellt und die Kakteen sollten ausreichend Luft und Licht bekommen. Im Baumarkt oder Online gibt es ein reichhaltiges Angebot.

 

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